Galerie NEMO
Kunst in Nordeuropa
Norbert Weber Die Galerie NEMO wurde 1980 von Norbert Weber (CV) mit dem Ziel gegründet, Künstler und Kunst aus den nordeuropäischen Ländern in Deutschland bekannt zu machen. Außer Island und Skandinavien gehören auch die baltischen Staaten zum Einzugsgebiet der Galeriearbeit. In den vergangenen Jahren wurden ca. 100 Künstler in Einzelausstellungen vorgestellt. Bei NEMO haben junge Künstler debütiert und etablierte ihre Werke gezeigt. Zu den Künstlern, die bei NEMO anfingen, gehört Carsten Höller, der hier 1988 seine erste Einzelausstellung hatte. Neben Höller zeigt die Galerie auch andere ausgewählten Künstler, die mit der Region verbunden sind, u.a. Ulrich Eller, Raffael Rheinsberg und Walter Stöhrer.

Zum Galerieprogramm gehört die Förderung von Kunstformen, die sich einer kommerziellen Nutzung entziehen (Performances, Installationen) und die Beschäftigung mit den neuen Medien.
In der angeschlossenen Kupferdruckwerkstatt Norbert Webers entstehen in freier Zusammenarbeit mit den Künstlern der Galerie anspruchsvolle Editionen von Einzelblättern und Mappenwerken, die sich durch Kompromisslosigkeit in den künstlerischen Vorstellungen und deren adäquate Umsetzung in das druckgrafische Medium auszeichnen.

In den letzten Jahren konzentriert sich die Arbeit in der Druckwerkstatt zunehmend auf das Medium Monotypie. Eine erste Übersicht über dieses Experiment zeigen der Museumsberg Flensburg (2001) und Kunsthallen Brandts Klędefabrik in Odense (2002). Sie sind in einem Katalog dokumentiert.
In der Umgebung der Galerie stehen Kunstwerke im öffentlichen Raum, darunter Arbeiten von Sigurdur Gudmundsson, Carsten Höller (Webcam), Mindaugas Navakas, Anneè Olofsson und Ojars Petersons (Webcam).
 
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